Reha-/Pflegehilfsmittel im Wohnzimmer

Absaugpumpe Medutek Kataspir 30 Adaptionshilfen - Greifhilfe

Sekret-Absauggeräte bestehen aus einem elektrischen Grundgerät - der Saugpumpe- und dem eigentlichen Sauginstrument, bestehend aus Schlauchsystem, Sekretbehälter und Absaugkatheter. Die verwendeten Membran- und Kolbenpumpen sind grundsätzlich wartungsfrei.

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Greifhilfen, wie z. B. Greifzangen ermöglichen das Erreichen und das Heranholen von Gegenständen. Mit sogenannten pneumatischen Greifhilfen können bestimmte Greifaktivitäten durchgeführt werden.

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Adaptionshilfen - Trinkhilfen Atemtherapiegeraete Sauerstoffkonzentrator - netzabhaengig

Saug-Trinkhilfen dienen der selbstständigen Aufnahme von Flüssigkeiten durch ein Mundstück.

Das Mundstück besitzt ein integriertes Ventil, das sich nur beim Saugen öffnet und so ein Nachtropfen verhindert. Über diese Trinkhilfe können bei ausreichender Restsaugkraft Flüssigkeiten, wie z. B. Tee, Kaffee, Milch, Kakao, kohlensäurefreies Wasser und Limonaden, klare Fruchtsäfte sowie ballaststofffreie Trink- und Sondernahrung, selbstständig getrunken werden.

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Sauerstoffkonzentratoren reichern den Sauerstoff (O2) aus der Umgebungsluft an. Mit Hilfe eines elektrischen Kompressors wird die Luft, die einen Anteil von 21 % Sauerstoff aufweist, nach Abscheidung von festen Bestandteilen - wie z. B. Staub - abwechselnd durch zwei parallel angeordnete Molekularsiebfilter gepumpt, deren Poren Stickstoff (N2) als Hauptbestandteil der Luft absorbieren und den Sauerstoff (sowie Edelgase) durchlassen. Der jeweils für einige Sekunden nicht benutzte Molekularsiebfilter wird regeneriert und der absorbierte Stickstoff ausgeschieden. Der Wirkungsgrad des Molekularsiebfiltersystems ist u. a. abhängig vom eingestellten Gasfluss (Flow): Je mehr Luft durch das Filtersystem gepumpt wird, um so kürzer ist die Kontaktzeit und umso mehr Stickstoff kann den Filter zusammen mit dem Sauerstoff passieren, sodass die Sauerstoffkonzentration mit zunehmendem Gasfluss kleiner wird. Der Sauerstoff wird zunächst in einem Sammelbehälter aufgefangen und von dort aus über Schlauchsysteme an die Versicherte oder den Versicherten abgegeben.

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Gehhilfen: Achselgehstützen Gehhilfen - Gehgestell

Besonders während und nach Reha Maßnahmen entlasten Sie mit einer Achselstütze besonders die Knie und die Handgelenke.
Über die weich gepolsterte Achselauflage wird das gesamte Körpergewicht des Anwenders auf die Achselstütze übertragen und unterstützt Reha- und vorbeugende Maßnahahmen dadurch besonders effektiv.

Die zweirädrigen Gehgestelle bestehen aus Stahl- oder Aluminiumrohr. Zwei Seitenteile sind durch vordere Querstangen miteinander verbunden. Die Gehgestelle haben im vorderen Bereich zwei Räder und im hinteren Bereich zwei Gummipuffer. Die Versicherte oder der Versicherte befindet sich beim Gehen im Bereich der hinteren Auflagepunkte. Die hinteren Gummipuffer schleifen gewöhnlich über den Boden und sollen bei Gangunsicherheiten eine schnelle Standsicherheit des Gehgestells gewährleisten. An den beiden Seitenteilen des Gehgestells sind Handgriffe angebracht, die in der Höhe verstellbar sind. Manche Konstruktionen weisen einen Faltmechanismus zur Transporterleichterung auf.

Gehhilfen - Gehstock Gehhilfen - Gehwagen

Gehstöcke mit anatomischem Handgriff bestehen aus Metallrohren, die mit einem in sich etwas flexiblen, rutschsicheren Laufgummi ausgestattet sind.

Die Handgriffe sind anatomiegerecht für die linke und rechte Hand verschieden gestaltet.

Die anatomischen Handgriffe sind so gestaltet, dass im Gegensatz zu den Standardhandgriffen die gesamte Handinnenfläche zur Abstützung herangezogen werden kann. Die Griffe sind einer normalen Handinnenfläche entsprechend geformt, wodurch eine Druckverteilung auf eine möglichst große Fläche erreicht wird. Gleichzeitig wird das Handgelenk durch die bessere Druckverteilung entlastet, so dass insgesamt höhere und länger andauernde Belastungen möglich sind.

Gehhilfen dienen gehbehinderten Menschen zum Ausgleich einer verminderten Belastbarkeit oder Leistungsfähigkeit der unteren Extremitäten mit dem Ziel, den eingeschränkten Aktionsradius zu erweitern. Die Benutzung von Gehhilfen erfordert eine eigene Kraftanwendung durch den Nutzer. Zu den Gehhilfen zählen auch Hilfsmittel, welche die Versicherte oder der Versicherte in der häuslichen Umgebung oder im sonstigen privaten Umfeld für das Erlernen bzw. Trainieren des aktiven Gehens bzw. der selbstständigen Fortbewegung benötigt.

Das Grundprinzip der Gehhilfen-Anwendung besteht in der Entlastung der unteren Extremitäten bei gleichzeitiger Mehrbelastung der oberen Extremität(en) (eventuell auch des Rumpfes). Zudem bieten Gehhilfen eine vergrößerte Unterstützungsfläche, wodurch der Stand und der Gang der Versicherten oder des Versicherten stabilisiert werden.

Gehhilfen - Rollator mit Rollstuhlfunktion Gehhilfen - Rollator mit Unterarmauflagen

Faltbarer Rollator zur Anwendung im Innen- und Außenbereich, mit pannensicheren Rädern, stufig höhenverstellbaren Schiebegriffen mit Brems- und Parkhebel, Trommelbremsen in den Hinterrädern, Faltmechanismus mit einrastenden Seitenstangen und Verriegelung, gepolsterter Sitzfläche zwischen den Seitenrahmen, Gepäcktasche unter der Sitzfläche und Ankipphilfe.

Bei diesen Produkten handelt es sich um Rohrgestelle mit vier Auflagepunkten. Der Bodenkontakt wird über kleine Rollen vermittelt. Der Gehwagen ist so gearbeitet, dass sich die Versicherte oder der Versicherte innerhalb der vier Auflagepunkte bewegt. Mithilfe der Armauflagen, die höhenverstellbar an dem Gehwagen montiert sind, ist die Versicherte oder der Versicherte in der Lage, seinen Unterarm etwa in rechtwinkeliger Position auf die Armauflagen zu stützen. Vor den Armauflagen befinden sich zwei Handgriffe, mit denen der Gehwagen geführt werden kann. Bedingt durch diese Konstruktion kann ein Großteil der Körperlast über die Arme aufgenommen werden.

Gehhilfen Unterarmgehstützen Gehhilfen - Rollator

Bei vierrädrigen Gehhilfen handelt es sich um Produkte aus Rohrrahmen, die vier luftbereifte oder Vollgummiräder aufweisen. Diese Gehhilfen sind so gestaltet, dass sich die Versicherte oder der Versicherte beim Gehen im Bereich zwischen den hinteren Rädern bewegt. Diese Gehhilfen verfügen über Bremssysteme, die über Bodenzüge, betätigt durch Handgriffe, wirken.

An einigen Produkten befinden sich Vorrichtungen bzw. Körbe zur Aufnahme von Lasten und Gegenständen, die zusammen mit diesen Gestellen transportiert werden können. Für den Transport sind diese Gehhilfen faltbar und zur Größenanpassung sind die Handgriffe höhenverstellbar.

Die Kippgefahr ist wesentlich geringer als bei Deltarädern.

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Bei Unterarmgehstützen handelt es sich um Gehhilfen, bei denen über den normalen Handgriff hinaus ein Rohr oder ein Kunststoffoberteil etwa bis zum körpernahen Drittel des Unterarms verläuft, an dessen Ende sich eine Halb- bzw. Zweidrittelschale befindet, die zur Abstützung des Unterarms dient. Die leicht nach hinten abgewinkelte Unterarmfixierung erlaubt in Verbindung mit dem anatomisch geformten Handgriff eine Abstützung, die zu einer völligen Entlastung einer unteren Extremität führen kann. Durch die Unterarmführung besteht nicht die Gefahr des Umkippens oder des Abkippens der Gehstütze unter großer Last. Die Produkte bestehen aus Metallrohren (Leichtmetall oder Stahl), haben leichte, flexible, rutschsichere Laufgummis und sind in der Regel durch Federknopfmechanismen oder Schrauben längenverstellbar. 

Die anatomischen Handgriffe sind so gestaltet, dass die gesamte Handinnenfläche zur Abstützung herangezogen werden kann. Die Griffe sind einer normalen Handinnenfläche entsprechend geformt, wodurch eine Druckverteilung auf eine möglichst große Fläche ermöglicht wird. Gleichzeitig wird das Handgelenk durch die bessere Druckverteilung entlastet, so dass insgesamt höhere und länger andauernde Belastungen möglich sind.

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Hilfsmittel gegen Dekubitusgelkissen Hilfsmittel gegen Dekubitus - Luftgefüllte Sitzkissen

Gelkissen dienen der Dekubitusprophylaxe bei sitzenden Versicherten.

Sie bestehen aus schnittfesten Gelen (Polymer- oder Elastomergelen).

Die für diese Produktart vorgesehenen Kissen haben eine geringe Bauhöhe. 

Ein abnehmbarer und auch waschbarer Bezug dient dem Schutz des Kissens. 

Durch die kompakte und geschlossene Struktur des Gelkissens kann Feuchtigkeit nur über den Bezug abgeführt werden. 

Die Kissen werden auf die Sitzgelegenheit (z. B. Rollstuhl oder Stuhl) aufgelegt.

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Luftgefüllte Sitzkissen dienen je nach angegebener Zweckbestimmung der Dekubitusprophylaxe und/oder -therapie bei sitzenden Versicherten. 

Sie bestehen aus einem aufblasbaren Kissen aus luftdichtem Material und können individuell befüllt werden, die Befüllung erfolgt dabei manuell. 

Eine regelmäßige manuelle Kontrolle und, sofern notwendig, Anpassung des Fülldrucks ist erforderlich. Durch ein Sicherheitsventil ist ein unbeabsichtigtes Entlüften des Kissens nicht möglich. 

Die Sitzfläche besteht aus einer oder mehreren Kammer(n).

Ein abnehmbarer und auch waschbarer Bezug dient dem Schutz des Kissens.

Die Kissen werden auf die Sitzgelegenheit (z. B. Rollstuhl oder Stuhl) aufgelegt.

Die Produkte können die manuelle Entlastung der Versicherten nicht ersetzen, aber gegebenenfalls das Intervall der Entlastung verlängern.

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Kranken und Behindertenfahrzeuge - Aktivrollstuhl Kranken und Behindertenfahrzeuge - Leichtgewichtrollstuhl

Adaptivfaltrollstühle verfügen über einen faltbaren Rahmen und sind in der Regel über eine Kreuzstrebe in der Längsachse faltbar. Adaptivfaltrollstühle zeichnen sich dadurch aus, dass sie optimal an die Bedürfnisse der Versicherten oder des Versicherten angepasst werden können. Hierfür stehen enggestufte Sitzabmessungen (Sitztiefe, Sitzbreite, Rückenhöhe) zur Verfügung. Die Sitzneigung und die Sitzhöhe können ebenso angepasst werden wie der Schwerpunkt des Rollstuhles. Die Einstellung eines negativen Sturzes der Antriebsräder erhöht die Wendigkeit des Rollstuhles und schützt die Hände vor einem evtl. Einklemmen beim Durchfahren von Engstellen. Adaptivfaltrollstühle werden aus Werkstoffen gefertigt, die über ein geringes Eigengewicht verfügen, wie z.B. Aluminium, Titan oder Kohlefaserverbundwerkstoffen. Unterschiedlich gestaltete oder verstellbare Rückenlehnen unterstützen die Anpassung an den jeweiligen Verwendungszweck. Durch vielfältige Ausstattungsvarianten ist eine Anpassung an nahezu alle Aktivitäten möglich. Gewöhnlich stehen mehrere Rückenteile, Seitenteile, Fußstützen, Lenk- und Antriebsräder zur Auswahl, die jeweils auf die entsprechenden Bedarfe abgestimmt werden können und durch ihre Kombinationsvielfalt eine hohe Anpassung des Rollstuhles ermöglichen. Für eine bestmögliche Ausnutzung der Möglichkeiten eines Adaptivfaltrollstuhles ist eine optimale Auswahl des Rollstuhles nach den individuellen Erfordernissen, die exakte Anpassung nach den individuellen Maßen der Versicherten oder des Versicherten und eine der Zweckbestimmung entsprechenden Einstellung der jeweiligen Rollstuhlparameter erforderlich.

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Leichtgewicht-Standardgreifreifenrollstühle bestehen aus einem Rahmen aus Aluminium oder anderen Leichtmetallen, zwei großen, in ihrer Position sowohl horizontal als auch vertikal verstellbaren Rädern hinten, zwei kleinen, austauschbaren Schwenkrädern vorn, abnehmbaren und austauschbaren Armlehnen und Fußstützen sowie einer gepolsterten Sitz- und Rückenbespannung. Mittels Greifreifen an den großen Rädern kann die Versicherte oder der Versicherte den Rollstuhl antreiben und lenken.

Die Bremsen sind in der Regel als Druckbremse (bereifungsabhängige Feststellbremse) ausgelegt. Häufig ist es jedoch sinnvoll, ein bereifungsunabhängiges Bremssystem (Feststell- und Betriebsbremse, z. B. Trommelbremse) zur Bedienung durch die Versicherte oder den Versicherten und durch die Begleitperson in Schiebeposition zu verwenden. Dies ist insbesondere dann angezeigt, wenn der Rollstuhl über geneigte Fahrbahnen gefahren beziehungsweise geschoben wird.

Durch zahlreiche Sonderausstattungen sind diese Rollstühle an unterschiedliche Behinderungsarten anpassbar. Da die Antriebsradposition von Leichtgewicht-Standardgreifreifenrollstühlen sowohl horizontal als auch vertikal verstellt werden kann, erfüllen Leichtgewicht-Standardgreifreifenrollstühle die wesentliche, technische Voraussetzung für die Herstellung einer adäquaten Antriebsergonomie. Die Sitzneigung und die Sitzhöhe können ebenso angepasst werden wie der Schwerpunkt des Rollstuhles. 

Leichtgewicht-Standardgreifreifenrollstühle werden aus leichten Werkstoffen wie z. B. Aluminium gefertigt, wodurch der Transport und das Verstauen der Rollstühle entlastet wird. Durch abnehmbare Antriebsräder (Steckachsen) werden diese Tätigkeiten zusätzlich unterstützt.

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Kranken und Behindertenfahrzeuge - Multifunktionsrollstuhl Kranken und Behindertenfahrzeuge - Karren und Buggy

Schieberollstühle mit Sitzkantelung und manueller Sitzverstellung sind mit kleinen Schwenkrollen vorne und etwas größeren Laufrädern hinten ausgestattet. Ihre Sitzeinheit besteht aus einem festen, gepolsterten Sitz und einer festen, gepolsterten Rückenlehne. Sitz und Rückenlehne sind in der Neigung verstellbar. Teilweise ist die Verstellung dieser Baugruppen miteinander gekoppelt. Die Neigungsverstellungen werden in der Regel durch Gasdruckfedern unterstützt. Die Sitzkantelung (Winkelverstellung der gesamten Sitzeinheit) erfolgt manuell und kann in der Regel nicht vom Nutzer eigenständig bedient werden. Eine verstellbare Kopfstütze bietet dem Rollstuhlnutzer zusätzliche Unterstützung. Höhenverstellbare, gepolsterte Armauflagen erhöhen zusätzlich die Sitzstabilität dieser für einen langen Aufenthalt konzipierten Rollstühle und können zusammen mit einem evtl. vorhandenen Seitenteil abgenommen oder weggeklappt werden. Sie sind mit einer Sicherungseinrichtung gegen ungewollte Betätigung geschützt. Die Fußstützen mit Wadenpolster sind abnehmbar oder wegschwenkbar sowie hochschwenkbar. Ein Beinlängenausgleich sorgt für eine einfache Handhabung der Fußstütze, da er häufiges Anpassen der Fußstützen an die Unterschenkellänge, bei Lageänderungen des Beines vermeidet. Aufgrund der konstruktiven Ausführung und ihres gegenüber Standardrollstühlen erheblich höheren Eigengewichtes dienen Schieberollstühle mit Sitzkantelung nur dem Aufenthalt bzw. der Lagerung und nicht der eigenständigen Mobilität des Pflegebedürftigen.

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Rehakarren bestehen aus einem kinderwagenähnlichen Untergestell mit zwei festen Rädern hinten. Die vorderen Räder sind als Doppelrollen gestaltet und lenkbar. Zu dem faltbaren Gestell gehören Feststellbremsen, schalenartige Sitzeinheit mit Kopfstütze, Seitenpolster, Sicherheitsbügel und einer verstellbaren Fußplatte. Das Modell ist für Kinder von 1 bis 5 Jahren. Die Rückenlehne ist bis 30° verstellbar. Die Verstellung erfolgt über einen Schnellspannverschluss auf der Rückseite. Die Sitzeinheit kann vom Fahrgestell zu Transportzwecken entfernt werden.

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Kranken und Behindertenfahrzeuge - Toilettenstuhl Mobilitätshilfen - Aufstehhilfe

Toilettenrollstühle bestehen aus einem Rohrrahmen mit Schiebestange oder Schiebegriffen und vier vollgummibereiften Schwenkrollen, mindestens zwei davon mit Feststellbremsen. 

Die Seitenteile/Armlehnen sind abnehmbar und/oder abklappbar, womit ein seitliches Umsetzen ermöglicht wird. Die entsprechend der Unterschenkellänge einstellbaren Fußstützen sind abnehmbar beziehungsweise wegklappbar. Die Rückenlehne besteht in der Regel aus einer gepolsterten Kunststoffbespannung.

Die Sitzfläche besteht aus einer wasserfesten Platte und weist eine Toilettenöffnung auf, unter die ein Toiletteneimer mit Deckel eingeschoben werden kann. Zur Abdeckung der Toilettenbrille ist eine fest gepolsterte Auflage vorhanden. Teilweise besteht die Sitzfläche aus gepolstertem Material, die Toilettenöffnung kann dann mit einem Einlegeelement verschlossen werden.

Toilettenrollstühle können über handelsübliche Toilettenbecken geschoben werden.

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Elektromotorische Aufstehhilfe werden nachträglich unter ein vorhandenes konfektioniertes Sitzmöbelstück (z. B. Sessel oder Stuhl) montiert.

Sie bestehen aus Elementen einer Stahlrahmenkonstruktion mit gelenkigen Verbindungen und einem elektromotorischen Antrieb zur Hub-/Senkbewegung. 

Die Rahmenkonstruktion kann in Breite und Tiefe auf die jeweilige Sitzgelegenheit eingestellt werden. Auf die Rahmenkonstruktion wird ein Stuhl/Sessel aufgesetzt und fixiert. 

Die Steuerung der Hub-/Senkbewegung erfolgt durch eine Kabelfernbedienung.

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Mobilitätshilfen - Pateientenlifter Mobilitätshilfen - Umsetzhilfe

Fahrbare Lifter bestehen aus einem vierrädrigen Fahrgestell und einem Hubarm, der sich entweder über eine Kurbel, eine Handhebe-Hydraulik oder über einen Motor bedienen lässt. Das Fahr- bzw. Untergestell ist mit einem verstellbaren (spreizbaren) V- oder H-förmigen Fußteil ausgestattet.

Die Aufnahme der Versicherten oder des Versicherten erfolgt z. B. durch feste Sitze und Liegen über Gurtsysteme mit geteiltem Rücken und Gesäßteil oder einem durchgehenden Gurtteil und Hebetuch mit Beinhaltern, Liegegurten oder einem Hebebügel.

Bei den Liftern besteht die Möglichkeit, die Versicherte oder den Versicherten bis auf Bodenniveau zu heben bzw. zu senken.

Die Nutzung des Hilfsmittels ist an die Mithilfe einer Hilfs-/Pflegeperson gebunden.

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Positionswechselhilfen sind manuelle Aufricht- und Transferhilfen, meist fahrbar, mit denen die Versicherte oder der Versicherte auf unterschiedliche Arten transportiert bzw. umgesetzt werden kann. Dies erfolgt in stehender, sitzender oder liegender Position.

Oftmals sind ein Trittbrett für die Füße, Fuß- und Kniestützen, Haltestangen und Fahrgriffe sowie ein Haltegurt für den Oberkörper vorhanden, um einen sicheren Transport zu gewährleisten.

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Sitzhilfen - Arthrodesenkissen Stehhilfen - Schrägliegebretter

Arthrodesensitzkissen sind Sitz- bzw. Stuhlauflagen, die entweder aus härteren Schaumstoffen oder aus einer Kombination aus Schaumstoff und Kunststoffschale gefertigt sind.

Die eigentlichen Sitz- sowie die Oberschenkelauflageflächen sind einseitig abgeschrägt, so dass eine Entlastung hauptsächlich für den Hüftbereich durch Öffnen des Sitzwinkels der betroffenen Körperseite erreicht werden kann.

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Fahrbare Schrägliegebretter mit Kippvorrichtung ermöglichen eine schräge Bauch- und/oder Rückenlage und bestehen aus zwei zueinander winkelverstellbaren Rahmen, die meist aus Metallrohr gefertigt sind. Ein Rahmen mit angebrachten Rollen steht auf dem Boden, während der andere die Flächen zur Körperabstützung vorsieht sowie Befestigungsmöglichkeiten für Pelotten, Therapietisch und andere Zubehörteile bietet. Mit Hilfe der Rollen ist es möglich, das Schrägliegebrett allein oder mit dem Anwender zusammen an unterschiedliche Positionen innerhalb des Wohnbereiches zu verschieben.

Das Schrägliegebrett ist von der Waagerechten bis in die Senkrechte verstellbar. Beide Rahmen sind durch eine teleskopierbare Einheit verbunden, die die Winkelverstellung mittels Rastung oder Klemmung sichert. Zur Unterstützung der Verstellmöglichkeit kann eine Gasdruckfeder oder elektromotorische Verstellung vorhanden sein.

Die Abstützplatten bestehen aus großflächigen Auflagen für die Beine, einer großflächigen Auflage für den Rumpf (die auch aus einzelnen verstellbaren Bestandteilen bestehen kann), einer großen Aufnahmeplatte für den Brustkorb und einer Unterstützung für das Gesäß (Gesäßpelotte).

Die großflächigen Körperauflagen sind weich gepolstert und mit einem Bezug versehen. Die Körperabstützflächen sind mit Gurten o.ä. ausgestattet und ermöglichen somit eine Fixierung des Körpers auf dem Schrägliegebrett. Ferner verfügen alle Abstützflächen über eine seitliche Begrenzung, so dass ein seitliches Abrutschen verhindert wird.

Die Höhe der Schrägliegebretter und der Abstützflächen ist auf individuelle Körpermaße einstellbar. Schrägliegebretter werden in verschiedenen Größen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten.

Im oberen Bereich der Schrägliegebretter lässt sich ein Therapietisch anbringen. Dieser kann zusätzlich als Oberkörperabstützung dienen, indem die Unterarme nahezu komplett aufgelegt werden können.

Im Weiteren sind Schrägliegebretter dann angezeigt, wenn aufgrund einer fehlenden Rumpfkontrolle der aufrechte Stand in Stehständern erschwert oder über einen längeren Zeitraum unmöglich wäre oder wenn der zusätzliche in Bauch– oder Rückenschräglage erzielbare Behandlungs- oder Übungseffekt therapeutisch erforderlich ist.

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Stehhilfen - Stehständer

Feststehende Stehständer sind mit einer fußseitigen Grundplatte ausgestattet. Diese dient als Auftritts-/Standfläche für den Körper. Mit der Grundplatte ist ein Metallrahmen verbunden. Auf ihr sind Fußhalterungen in Form von Schalen, Bügeln oder Gurten zur Fußfixierung angebracht. An dem Metallrahmen ist eine nach oben ragende verstellbare Verlängerung befestigt. An dieser Verlängerung, die ebenfalls aus Metallrohr besteht, befinden sich verstellbare Adapter zur Befestigung von Abstützplatten.

Die Abstützplatten bestehen meist aus Holz oder Kunststoff. Sie sind grundsätzlich gepolstert und dienen der Abstützung des stehenden Körpers. Die Abstützung erfolgt im Bereich des Knies, in der Regel unterhalb des Kniegelenkes ohne dieses unphysiologisch zu belasten, des Beckens und ggf. des Brustkorbes. Im Bereich des Beckens wird zusätzlich eine Gesäßpelotte fixiert. Alternativ zu den einzelnen Abstützflächen, die an der hochstehenden Verlängerung angebracht sind, können auch Beinschalen zur Fixierung der Beine verwendet werden.

An den Abstützflächen sind sofern zur Fixierung des Körpers erforderlich Gurte angebracht.

Die Höhe der Stehständer und der Abstützflächen ist auf individuelle Körpermaße einstellbar. Stehständer werden in verschiedenen Größen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten.

Im oberen Bereich der Stehständer lässt sich ein Therapietisch anbringen. Dieser kann zusätzlich als Oberkörperabstützung dienen, indem die Unterarme nahezu komplett aufgelegt werden können.

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